1.Erper Hunnenhorde von 1994 stellt sich vor
Aller Anfang ist schwer und nur dem Engagement zweier junger Damen (Henny Glage und Marlene Cöln) ist es zu verdanken, dass es im kleinen Erftstädter Stadtteil Erp eine Hunnenhorde gibt. Sie waren so begeistert von der Geschichte und vor allen Dingen von der prächtigen Kleidung, dass sie sich in mühsamer Kleinarbeit aus Leder, Fell und Nieten ihre erste Kriegskleidung schufen.
  
Schnell war die Idee geboren, in Erp eine Hunnenhorde ins Leben zu rufen. 1994 trafen sich
7 Gleichgesinnte und gründeten eine lockere Gemeinschaft, die das Ziel hatte, mit ihren
Fussgruppe mit Handwagen

Hunnenkostümen am Erper Karnevalszug teilzunehmen. In der Session 1995 folgten dann die ersten Gehversuche mit Handwagen als Fußgruppe.
 

1996 erfolgte dann der Versuch, den Verein ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Die nun schon gewachsene Gruppe entschied sich gegen die strengen Vorlagen eines e.V. Auch heute bleibt man lieber eine lockere Gemeinschaft von mittlerweile 22 Erwachsenen und 8 Kindern, die sich einmal im Monat beim Stammtisch treffen, um aktuelle Themen zu besprechen. Alle sind sehr stolz, ihre Kostüme, vor allen Dingen die der "Kleinen" mit viel Liebe zum Detail selbst gestaltet und angefertigt zu haben.
 
Zur Session 1996/97 bauten die Mitglieder aus dem stark in Mitleidenschaft gezogenen Feldwagen von 1935 ihren Karnevalswagen. Wir richteten ihn mit Fellen, Leder, einem Bullenkopf und vielen
Unser Schamane
"hunnischen" Gegenständen her.
 
Seit 1997 haben wir auch einen Schamanen. Im selben Jahr stellte man dem Dorf auch zum ersten mal einen Fürsten vor. Ein Jahr lang regierte "Fürst Oybars" (Roland Müller) die Hunnen. Ihm folgte im
Unser Schamane
Jahr 1997/98 bereits "Fürst Oktar" (Wolfgang Steinfeld).
 
Das erste Hunnenlager besuchten wir bei den Bergisch Gladbacher Hunnen. Es folgten dann Besuche bei dem Flittarder Hunnejeloch und in dem Lager der 1. Kölner Hunnenhorde.
 
Besuch der Bergisch Gladbacher Hunnen
Mittlerweile haben wir eine weitere Tradition aufleben lassen. Seit einigen Jahren verbrennen wir "Fastelovends Dienstdaachovend" unseren Nubbel.
Bis 2006 zelebrierten wir vor unserer Stammkneipe "Haus Dominik", eine Trauerfeier mit Musik und einer Messe.

Seit 2007 hängt unser Nubbel an der Kneipe "EM Glöckche". Hier setzen wir unsere Tradition fort und beginnen um 20:00 Uhr mit einer Prozession. Anschließend wird er unter der Teilnahme vieler Zuschauer feierlich verbrannt.